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Die zunehmende Integration Europas hat bisher nicht zur Entstehung einer europäischen Erinnerung geführt. Zeitgleich zu ersten Versuchen wie dem Musée de l’Europe dennoch einen entsprechenden Kanon von Erzählungen zu etablieren, beobachten wir eine Renaissance nationalstaatlicher Deutungsversuche, die zunehmend von Regierungen ideologisch instrumentalisiert werden, um der Bevölkerung eine bestimmte Version der Vergangenheit zu vermitteln. Diese Strategien treffen immer wieder auf den Widerstand einzelner Gruppen.
Diese Akteure kritisieren einerseits grundsätzlich den Einfluss des Staates bei der Kreation von Erzählungen und setzen sich für ihre eigene Version des Vergangenen ein. Im Rahmen der Geschichtswerkstatt Europa werden diese Aushandlungsprozesse anhand von Diskussionen um Jubiläen, Museen und Denkmäler kritisch verfolgt und die Rolle zivilgesellschaftlicher und wissenschaftlicher Akteure reflektiert.
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Die zunehmende Integration Europas hat bisher nicht zur Entstehung einer europäischen Erinnerung geführt. Zeitgleich zu ersten Versuchen wie dem Musée de l’Europe dennoch einen entsprechenden Kanon von Erzählungen zu etablieren, beobachten wir eine Renaissance nationalstaatlicher Deutungsversuche, die zunehmend von Regierungen ideologisch instrumentalisiert werden, um der Bevölkerung eine bestimmte Version der Vergangenheit zu vermitteln. Diese Strategien treffen immer wieder auf den Widerstand einzelner Gruppen.
Diese Akteure kritisieren einerseits grundsätzlich den Einfluss des Staates bei der Kreation von Erzählungen und setzen sich für ihre eigene Version des Vergangenen ein. Im Rahmen der Geschichtswerkstatt Europa werden diese Aushandlungsprozesse anhand von Diskussionen um Jubiläen, Museen und Denkmäler kritisch verfolgt und die Rolle zivilgesellschaftlicher und wissenschaftlicher Akteure reflektiert.
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The increasing integration of Europe has not so far given rise to a unified European remembrance culture. Along with the first attempts to establish a canon of narratives, by for instance the Musée de l’Europe, there has been a resurgence of state-centred interpretations, which are increasingly used as ideological instruments by governments to project to the population a particular version of history. These strategies frequently encounter resistance from individual groups.
These groups criticise the influence of the state in the creation of narratives and advance their own version of history. Geschichtswerkstatt Europa examines this process of negotiation through discussion of commemorative days, museums, memorials and the role of civil society organisations and academics.
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The increasing integration of Europe has not so far given rise to a unified European remembrance culture. Along with the first attempts to establish a canon of narratives, by for instance the Musée de l’Europe, there has been a resurgence of state-centred interpretations, which are increasingly used as ideological instruments by governments to project to the population a particular version of history. These strategies frequently encounter resistance from individual groups.
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Diese Akteure kritisieren einerseits grundsätzlich den Einfluss des Staates bei der Kreation von Erzählungen und setzen sich für ihre eigene Version des Vergangenen ein. Im Rahmen der Geschichtswerkstatt Europa werden diese Aushandlungsprozesse anhand von Diskussionen um Jubiläen, Museen und Denkmäler kritisch verfolgt und die Rolle zivilgesellschaftlicher und wissenschaftlicher Akteure reflektiert.