Die Projekte der Geschichtswerkstatt Europa bearbeiten im Kleinen die große Frage: Wie entsteht ein europäisches Gedächtnis? Ausgangspunkt ist dabei die Annahme, dass Europa heute als Kommunikationsraum ganz unterschiedlicher Erinnerungskulturen betrachtet werden kann, der sich nicht nur durch Einheit und Gleichklang auszeichnet, sondern durch Differenz und die Vielzahl der Stimmen. Ziel der internationalen Projektarbeit ist eine Verfeinerung des Gehörs für Dissonanzen und Harmonien in dieser bislang kakophonischen Inszenierung.