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2012 KRIEG, NACHKRIEG, KALTER KRIEG

ERINNERUNGEN AN DEN ZWEITEN WELTKRIEG IM ZEICHEN DES NEUANFANGS (1945 BIS 1960)

Der Zweite Weltkrieg und der aus ihm hervorgehende Kalte Krieg führten zu einer nachhaltigen Spaltung Europas. Diese zeigt sich bis heute in den stark unterschiedlichen Erinnerungskulturen der europäischen Gesellschaften. Die Geschichtswerkstatt Europa 2012 förderte 28 Projekte die das Nachwirken des Zweiten Weltkriegs in den europäischen Gesellschaften in den ersten 15 Jahren nach Kriegsende untersuchten. Die internationalen Teams sollten damit einen Beitrag zum Verständnis der Formierungsphase europäischer Erinnerungskulturen leisten. Angesiedelt waren die Projekte auf einem von drei Themenfeldern, die den Umgang mit den Erinnerungen an die Kriegszeit in der Nachkriegszeit besonders prägten: Rückkehr, Transfer und Geschichtspolitik. Untersucht wurden u.a. die Fragen:

Welche Unterschiede in den Erinnerungen gibt es zwischen Deportierten-Gruppen, die an verschiedene Orte gebracht wurden?

Wie wurden im Zeichen des Kalten Krieges Freund- und Feindbilder konstruiert?

Welchen Einfluss auf die Erinnerung an weibliche Widerstandskämpfer haben später etablierte Bilder von der Rolle der Frau?

Wie wurden die durch den Krieg zerstörten Städte für ideologische Zwecke neu aufgebaut?


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