Internationales Forum

Insgesamt fünf Internationale Foren fanden zwischen 2008 und 2012 statt. Das Ziel war es junge Wissenschaftler aus Mittel- und Osteuropa mit den neuesten Ergebnissen der Forschung zum kollektiven und kulturellen Gedächtnis der Europäer vertraut zu machen. Das Internationale Forum wurde von den Leipziger Historikern Matthias Middell und Stefan Troebst in Kooperation mit der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ und der Geschichtswerkstatt Europa geleitet.

 

Vom 12. bis 17. Oktober 2008 fand in Leipzig der Auftakt mit dem Titel „1938 – 1949 Dekade der Gewalt“ statt. Insgesamt 50 junge Wissenschaftler aus 14 Ländern nahmen teil.

Das zweite Internationale Forum beschäftigte sich vom 16. bis 20. September 2009 mit „1939 – Hitler, Stalin und das östliche Europa. Es reisten 30 Teilnehmer aus elf Ländern nach Wrocław.

Vom 14. bis 19. September 2010 trafen sich 50 Stipendiaten in Vilnius zum Thema: „Vilnius between the wars. Jewish Culture, Lithuanian Society, Polish State and Belorussian Minority“.

Anlässlich des 70. Jahrestages des Überfalls auf die Sowjetunion fand das vierte Forum vom 20. bis 25. Juni 2011 in Kiew statt: „Kiew 1941: German War of Extermination in Ukraine and its Actors”. 25 junge Forscher aus neun Ländern beteiligten sich.

Das letzte Internationale Forum fand vom 23. bis 29. September 2012 gleich in zwei Städten, Chisinau und Odessa, statt. Im Mittelpunkt stand die Region “Transnistria – The forgotten Holocaust, 1941 to 1944”. Insgesamt 25 Stipendiaten aus elf Ländern nahmen daran teil.

 

 


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In Kooperation mit:

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Uni Leipzig
Europa Universität

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