Die Geschichtswerkstatt Europa fragt zum Beginn des 21. Jahrhunderts nach der Zukunft der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg, da mit dem langsamen Ableben der Erlebnisgeneration eine Veränderung in den europäischen Erinnerungskulturen erfolgt. "Der Zeitzeuge", der bisher als scheinbar direkter Berichterstatter für vermeintliche Authentizität stand, legitimiert nicht mehr die kulturelle Praxis des Erinnerns an die Katastrophen des 20. Jahrhundert. Die Vermittlung von Ursachen und Konsequenzen dieser steht vor neuen methodischen, moralischen und didaktischen Herausforderungen.
Daraus ergibt sich die Frage, wie die Nachgeborenen heute kritisch mit den Zeugnissen ganz unterschiedlicher Erlebnisgenerationen umgehen. Wie können sie, ohne die Wahrhaftigkeit dieser Erzählungen anzuzweifeln, die so entstandenen Texte in ihrem selbst geschaffenen Entstehungskontext dechiffrieren und Erzählmuster sowie -strategien erkennen? Wie ist es möglich, Zeitzeugen im Prozess des kritischen Umgangs mit der durch den Forscher und Zeitgenossen selbstgeschaffenen hermeneutischen Situation nicht als "lebendigen Text" sondern als individuellen Menschen wahrzunehmen? Wie kann das Wechselspiel aus Annäherung und Distanzierung im Spannungsfeld von Empathie und Analyse einen Gewinn für die Zeitzeugen und die Fragenden entwickeln?
Um diesen Fragen nachzugehen, stellen verschiedene Projekte der Geschichtswerkstatt Europa unterschiedliche Gruppen von Zeitzeugen in den Mittelpunkt ihres Projektes. Andere Projekte verwenden Oral History Interviews zur zusätzlichen Kontextualisierung ihrer Suchbewegungen. Was Ihnen gemein ist: Sie gehören zu den letzten Projekten, die diese Quelle von Legitimation ihrer Arbeit zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust direkt in Anspruch nehmen können.
[alias] => die-perspektive-der-zeitzeugen [image] => media/themen/Elektrosila Zeitzeugin FA.jpg [title_en] => The perspective of contemporary witnesses [description_en] =>
At the beginning of the 21st century, Geschichtswerkstatt Europa asks about the future of remembrance regarding the Second World War, as changes are occuring in European cultures of memory through the gradual waning away of witnesses taht are able to give a first-hand account. Having called on the implicit authenticity of first-hand reporters, nowadays contemporary wittnesses alone are no longer able to legitimise the cultural practice of remembering the catastrophes of 20th century history. The discussion of reasons and consequences of these confronts us with new methodical, moral and didactical challenges.
How can younger generations critically come to terms with the accounts of different generations, sharing different experiences? How can they look behind the codes, patterns and strategies of accounts within the specific contexts from which they emanated, without questioning their validity as a whole? How is it possible to keep perceiving wittnesses as individuals in their own right within a hermeneutical process that subjects them to critical scrutiny? How can the simultaneous actions of approaching and distancing oneself, while constantly transgressing the borders of empathical proximity and analytical distance, be of gain to both wittnesses and researchers?
In order to follow up on these questions, different projects of Geschichtswerkstatt Europa have put contemporary wittnesses into the focus of their undertakings. Other projects employ the methods of Oral History in order to further contextualise their research. What unites them: they are among the last projects that will be able to call on this source of legitimisation of their dealing with the history of World War Two and the Holocaust.
Seit die Bilder der Flüchtlingsströme im ehemaligen Jugoslawien über die Bildschirme flimmerten, rückte die Erinnerung an Flucht und Vertreibung in Deutschland immer stärker ins Blickfeld. Bereits zuvor war aber deutlich geworden, dass Zwangsmigration zu einem Kennzeichen des europäischen Zwanzigsten Jahrhunderts geworden war, das lange vor den Deutschen ganze Völker und Bevölkerungsgruppen betraf und im Zweiten Weltkrieg in seinen Ausmaßen und Brutalität radikalisiert wurde.
Wie an die verlassenen Orte und die Migrationsprozesse erinnert wird, ist heute von neuer Relevanz, da viele europäische Gesellschaften in der Prägung ihres Selbstbildes erst nach und nach auf die Veränderungen durch die nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgten Migrationsprozesse reagieren. Im Kern geht es darum, wie heute die Geschichten der Zugereisten in die Geschichte der Mehrheit Eingang findet. Diese Frage stellt sich für die Opfer von Vertreibungen ebenso wie für die die Nachfahren von sogenannten Gastarbeitern und anderen Migranten.
[alias] => migration-europaeisch-erinnern [image] => media/themen/Neumark Gedenken CaroMekelburg.JPG [title_en] => European remembrance of migration [description_en] =>Since television screens were filled with images of streams of refugees in the former Yugoslavia, the memory of expulsion and flight has receded further into the background in Germany. Forced migration was clearly one of the most definitive experiences of the European 20th century, affecting entire peoples and population groups and reaching ist most brutal and extreme in WWII.
There is new relevance to the way in which the abandoned places and migrations are remembered because many European societies are only gradually re-examining their self-image and reflecting on the changes brought about by the post-WWII migrations. Essentially this is a question of how the history of the incomers is admitted into the history of the majority. This question applies to the victims of forced displacement, as well as to the descendents of so-called ‚guest workers’ and other migrants.
[parentJumpTo] => 0 [parentLink] => Die Eigenschaften des Eintrags anschauen [parentUrl] => abgelaufenes-projekt-details/items/hinterland.html ) ) ) [methods] => Array ( [label] => Methoden, die dem Projekt zugeordnet sind [type] => tags [raw] => 4,9 [value] => Oral History, Transkulturelle Reflexion [ref] => Array ( [1] => Array ( [id] => 4 [pid] => 4 [sorting] => 256 [tstamp] => 1248196767 [title_de] => Oral History [description_de] =>Als Quelle historischen Wissens erst nach dem Zweiten Weltkrieg etabliert, wird heute bereits das Ende der Zeitzeugen debattiert: zentrales Motiv der Diskussion ist dabei der angenommene Verlust eines spezifisch wertvollen Zugangs zur Vergangenheit. Mündlich erfragte Geschichte spielt in den Projekten der Geschichtswerkstatt Europa eine herausgehobene Rolle, erlaubt sie doch eine intensive und unmittelbare Auseinandersetzung junger Europäer mit den Gewalterfahrungen im 20. Jahrhundert und der Erinnerung an diese.
Dies ist nicht möglich, ohne Oral History als Methode, aber auch mit Blick auf die durch sie gewonnenen Erkenntnisse, kritisch anzuwenden: Eine Auseinandersetzung mit der Erinnerung an die Gewalterfahrungen im 20. Jahrhundert muss individuelle wie kollektive, staatlich initiierte wie gesellschaftlich gepflegte Gedächtnisse gleichermaßen berücksichtigen und zu einander in Beziehung setzen.
[alias] => oral-history [image] => media/methoden/Neumark Exkursion Zeitzeugen Gespraech CaroMekelburg.JPG [title_en] => Oral history [description_en] =>Established as a source of historical knowledge only after the Second World War, today the decline of contemporary witnesses is debated. Central to the debate is the presumed loss of a particularly valuable link to history. Oral history is key to the projects of Geschichtswerkstatt Europa, allowing the young Europeans a more intensive and direct engagement with the conflicts of the 20th century and remembrance of them.
This would not be possible without the method of oral history or the ability to critically apply the knowledge gathered in this way. Any discussion of remembrance of the conflicts of the 20th century must take into account both individual and collective memories, those cultivated by the state and society and consider them alongside one another.
[parentJumpTo] => 0 [parentLink] => Die Eigenschaften des Eintrags anschauen [parentUrl] => abgelaufenes-projekt-details/items/hinterland.html ) [3] => Array ( [id] => 9 [pid] => 4 [sorting] => 896 [tstamp] => 1248196975 [title_de] => Transkulturelle Reflexion [description_de] =>Ein zentrales Kennzeichen der Geschichtswerkstatt Europa ist, dass in den Projekten Träger unterschiedlicher Kulturen gemeinsam ein inhaltliches Thema behandeln. Dadurch findet das Projekt von Anfang an in Form eines Dialogs bzw. Trialogs statt, der auch die Grenzen gemeinsamer Diskussionen aufzeigt. Erst im Zuge der Projektarbeit werden inhaltliche Differenzen deutlich, aber auch die kulturelle Prägung, die bedingt, wie und warum die Teilnehmer eigentlich ihr Projekt durchführen.
Oft löst in den interdisziplinären Projekten gerade die Einsicht in unterschiedliche kulturelle und wissenschaftliche Sozialisationen Krisen aus. Diese werden in der Geschichtswerkstatt Europa nicht vermieden, sondern als Kernbestandteil der Projektarbeit thematisiert. Die Chance einer Bewältigung dieser Krisen besteht darin, die Bedeutung von eigenen nationalen Prägungen gegenseitig zu hinterfragen und diese zu relativieren, indem durch die Konfrontation der eigenen Wissenskultur mit anderen Grundannahmen scheinbare Gewissheiten ins Wanken geraten.
[alias] => transkulturelle-reflexion [image] => media/methoden/TadO2008 Schloegel u Garai Gespraech GB.JPG [title_en] => Transcultural reflection [description_en] =>It is fundamental to Geschichtswerkstatt Europa that the projects bring together participants from different cultures to work on one theme. From the outset the projects therefore involve dialogue, which reveals the limitations of collective discussions. It is only in the course of the project work that differences become apparent, as well as cultural conditioning, dependent on how and why the participants carry out their project.
Interdisciplinary projects often trigger different cultural and academic crises of socialisation. These are not ignored by Geschichtswerkstatt Europa, but are instead thematised as an important part of the project work. These crises can be overcome by questioning and qualifying the significance of ones own cultural conditioning, while challenging the certainties of ones own knowledge by confronting it with other fundamental assumptions.
[parentJumpTo] => 0 [parentLink] => Die Eigenschaften des Eintrags anschauen [parentUrl] => abgelaufenes-projekt-details/items/hinterland.html ) ) ) [alias] => Array ( [label] => Alias zur Generierung der URL, international [type] => alias [raw] => hinterland [value] => hinterland ) [members] => Array ( [label] => Mitglieder des Projektteams [type] => tags [raw] => 95,94,93,92 [value] => Aitymov, Müller, Voigt, Zaporozhchenka [ref] => Array ( [0] => Array ( [id] => 95 [tstamp] => 1334750209 [firstname] => Zhandos [lastname] => Aitymov [dateOfBirth] => [gender] => [company] => [street] => [postal] => [city] => [state] => [country] => [phone] => [mobile] => [fax] => [email] => a@bcd.ef [website] => [language] => [groups] => a:2:{i:0;s:1:"6";i:1;s:1:"1";} [login] => 1 [username] => zhandos.aitymov [password] => 38a062b50f1e958e8f2614fe94301759f6168411:986524ac71b01af9ecc65df [assignDir] => [homeDir] => [disable] => [start] => [stop] => [loginCount] => 3 [locked] => 0 [session] => [allowEmail] => email_member [publicFields] => a:9:{i:0;s:9:"firstname";i:1;s:8:"lastname";i:2;s:5:"email";i:3;s:6:"avatar";i:4;s:5:"title";i:5;s:14:"description_de";i:6;s:14:"description_en";i:7;s:15:"publications_de";i:8;s:15:"publications_en";} [newsletter] => a:1:{i:0;s:0:"";} [activation] => [title] => [description_de] => Ich heiße Zhandos. Ich interessiere mich für internationale Programme, daher versuche ich meine Kräfte an verschiedenen internationalen Projekten, die überall auf der Welt stattfinden. Ich gehöre zu denjenigen Enthusiasten, die Kasachstan gerne als eins der Länder der Europäischen Union und als Mitglied der NATO sehen wollen. Ich glaube, dass diese kleinen Schritte, die ich mache, indem ich an verschiedenen europäischen Projekten teilnehme, darunter auch an diesem von der Geschichtswerkstatt Europa initiierten Programm, Kasachstan und Deutschland zusammenbringenkönnten. [description_en] => Ich heiße Zhandos. Ich interessiere mich für internationale Programme, daher versuche ich meine Kräfte an verschiedenen internationalen Projekten, die überall auf der Welt stattfinden. Ich gehöre zu denjenigen Enthusiasten, die Kasachstan gerne als eins der Länder der Europäischen Union und als Mitglied der NATO sehen wollen. Ich glaube, dass diese kleinen Schritte, die ich mache, indem ich an verschiedenen europäischen Projekten teilnehme, darunter auch an diesem von der Geschichtswerkstatt Europa initiierten Programm, Kasachstan und Deutschland zusammenbringenkönnten. [officehours] => [room] => [building] => [department] => [joined] => [address2] => [resigned] => [groupselection] => 0 [agreement] => [publications_de] => [publications_en] => [member_pages] => [avatar] => media/avatars/member_95.jpg [description] => [workscope] => ) [1] => Array ( [id] => 94 [tstamp] => 1341865424 [firstname] => Johann [lastname] => Müller [dateOfBirth] => [gender] => [company] => [street] => [postal] => [city] => [state] => [country] => [phone] => [mobile] => [fax] => [email] => a@bcd.ef [website] => [language] => [groups] => a:2:{i:0;s:1:"6";i:1;s:1:"1";} [login] => 1 [username] => johann.mueller [password] => 69b3a4fe084ebe1d56889a8deb5a08b9cf47be72:24c5dde08c2711e75a179fb [assignDir] => [homeDir] => [disable] => [start] => [stop] => [loginCount] => 3 [locked] => 0 [session] => [allowEmail] => email_member [publicFields] => a:9:{i:0;s:9:"firstname";i:1;s:8:"lastname";i:2;s:5:"email";i:3;s:6:"avatar";i:4;s:5:"title";i:5;s:14:"description_de";i:6;s:14:"description_en";i:7;s:15:"publications_de";i:8;s:15:"publications_en";} [newsletter] => a:1:{i:0;s:0:"";} [activation] => [title] => [description_de] => Ich bin alt genug um zu verstehen, aber: als Wanja, der ich bin, lobe ich mir meinen Oblomov, ebenso seinen guten Freund Andrej Ivanovitch Stolz. Beiderseits begabt, in Mittelasien gezeugt, von "sovetskaja Rodina" nach post-stalinistischen Maßgaben erzogen und pünktlich zum 9. Mai 1990 ausgesetzt. Seit dem streife ich als Kind des Imperiums schlaflos durch private und öffentliche Institutionen und bin sehr ungeduldig darin, das Rätsel unserer Herkunft frei zu legen. Faust & Mephisto sind Witzfiguren - wir haben das 20 hinter uns und das 21 Jh. noch vor uns! Wie soll ich leben ohne im Boden zu wühlen... Für die einen sind "Schichten der Erinnerung" ein Projekt, für mich ist es Alltag. [description_en] => Ich bin alt genug um zu verstehen, aber: als Wanja, der ich bin, lobe ich mir meinen Oblomov, ebenso seinen guten Freund Andrej Ivanovitch Stolz. Beiderseits begabt, in Mittelasien gezeugt, von "sovetskaja Rodina" nach post-stalinistischen Maßgaben erzogen und pünktlich zum 9. Mai 1990 ausgesetzt. Seit dem streife ich als Kind des Imperiums schlaflos durch private und öffentliche Institutionen und bin sehr ungeduldig darin, das Rätsel unserer Herkunft frei zu legen. Faust & Mephisto sind Witzfiguren - wir haben das 20 hinter uns und das 21 Jh. noch vor uns! Wie soll ich leben ohne im Boden zu wühlen... Für die einen sind "Schichten der Erinnerung" ein Projekt, für mich ist es Alltag. [officehours] => [room] => [building] => [department] => [joined] => [address2] => [resigned] => [groupselection] => 0 [agreement] => [publications_de] => [publications_en] => [member_pages] => [avatar] => media/avatars/member_94.jpg [description] => [workscope] => ) [2] => Array ( [id] => 93 [tstamp] => 1346144963 [firstname] => Jander [lastname] => Voigt [dateOfBirth] => [gender] => [company] => [street] => [postal] => [city] => [state] => [country] => [phone] => [mobile] => [fax] => [email] => a@bcd.ef [website] => [language] => [groups] => a:2:{i:0;s:1:"6";i:1;s:1:"1";} [login] => 1 [username] => jander.voigt [password] => 36ddbaed9ce42195435f8239d7f38a2719bc1a50:6548510a1d256f5a0134646 [assignDir] => [homeDir] => [disable] => [start] => [stop] => [loginCount] => 3 [locked] => 0 [session] => [allowEmail] => email_member [publicFields] => a:9:{i:0;s:9:"firstname";i:1;s:8:"lastname";i:2;s:5:"email";i:3;s:6:"avatar";i:4;s:5:"title";i:5;s:14:"description_de";i:6;s:14:"description_en";i:7;s:15:"publications_de";i:8;s:15:"publications_en";} [newsletter] => a:1:{i:0;s:0:"";} [activation] => [title] => [description_de] => Ich bin jung und brauch das Geld: Als junger Kameramann mit einem Jahrzehnt Berufserfahrung führe ich schon lange ein Doppelleben. Von guten Eltern und mit besten Manieren ausgestattet verlasse ich nie den Jägerstand meiner Aufmerksamkeit: der Schnittplatz im Hinterkopf, der Regiestuhl im Vorderhirn, die beiden Kameraaugenaugen - Freizeit ist ein Fremdwort. Die Maschine brummt im Herzschlagrhytmus und sucht gierig nach Einsatz. Ich freue mich im Projekt "Hinterland" meinem Hunger zu folgen, der kein Maß kennt. Als Kulturminister des FKK Menden begrüße ich ausdrücklich die Zusammenarbeit mit der Stiftung "Erinnerung Verantwortung Zukunft" und freue mich außerordentlich auf meinen persönlichen Beitrag zu Völkerfreundschaft im eurasischen Raum. [description_en] => Ich bin jung und brauch das Geld: Als junger Kameramann mit einem Jahrzehnt Berufserfahrung führe ich schon lange ein Doppelleben. Von guten Eltern und mit besten Manieren ausgestattet verlasse ich nie den Jägerstand meiner Aufmerksamkeit: der Schnittplatz im Hinterkopf, der Regiestuhl im Vorderhirn, die beiden Kameraaugenaugen - Freizeit ist ein Fremdwort. Die Maschine brummt im Herzschlagrhytmus und sucht gierig nach Einsatz. Ich freue mich im Projekt "Hinterland" meinem Hunger zu folgen, der kein Maß kennt. Als Kulturminister des FKK Menden begrüße ich ausdrücklich die Zusammenarbeit mit der Stiftung "Erinnerung Verantwortung Zukunft" und freue mich außerordentlich auf meinen persönlichen Beitrag zu Völkerfreundschaft im eurasischen Raum. [officehours] => [room] => [building] => [department] => [joined] => [address2] => [resigned] => [groupselection] => 0 [agreement] => [publications_de] => [publications_en] => [member_pages] => [avatar] => media/avatars/member_93.jpg [description] => [workscope] => ) [3] => Array ( [id] => 92 [tstamp] => 1346146645 [firstname] => Liudmila [lastname] => Zaporozhchenka [dateOfBirth] => [gender] => [company] => [street] => [postal] => [city] => [state] => [country] => [phone] => [mobile] => [fax] => [email] => a@bcd.ef [website] => [language] => [groups] => a:2:{i:0;s:1:"6";i:1;s:1:"1";} [login] => 1 [username] => liudmila.zaporozhchenka [password] => 7a84b033f50bd77dd4345d95ab7e1fc6a224b59b:507429613e7866533515b43 [assignDir] => [homeDir] => [disable] => [start] => [stop] => [loginCount] => 3 [locked] => 0 [session] => [allowEmail] => email_member [publicFields] => a:9:{i:0;s:9:"firstname";i:1;s:8:"lastname";i:2;s:5:"email";i:3;s:6:"avatar";i:4;s:5:"title";i:5;s:14:"description_de";i:6;s:14:"description_en";i:7;s:15:"publications_de";i:8;s:15:"publications_en";} [newsletter] => a:1:{i:0;s:0:"";} [activation] => [title] => [description_de] => Als angehende Hexe und Wunderheilerin, die in einem der physikalischen Labore der Akademie der Wissenschaften der BelSSR entworfen wurde, stelle ich mich den praktischen und intellektuellen Herausforderungen des 21 Jh. mit einer besonderen Sensibilität und komme aus dem Staunen nicht heraus. Der französische, drastische Gegenwartsfilm wurde von mir erfolgreich bewältigt, eine der führenden Kunstzeitschriften Russlands, die meine journalistische Arbeit ausgezeichnet hat, musste vor der Krise kapitulieren - soll ich dem Flaggschiff meiner Jugendträume folgen? "FIGVAM" ist das Zelt der Indianer. Ich bin freigesetzt und eingebunden, ich bin jung und will nach oben... Go seishô arigatô gozaimashita. [description_en] => Als angehende Hexe und Wunderheilerin, die in einem der physikalischen Labore der Akademie der Wissenschaften der BelSSR entworfen wurde, stelle ich mich den praktischen und intellektuellen Herausforderungen des 21 Jh. mit einer besonderen Sensibilität und komme aus dem Staunen nicht heraus. Der französische, drastische Gegenwartsfilm wurde von mir erfolgreich bewältigt, eine der führenden Kunstzeitschriften Russlands, die meine journalistische Arbeit ausgezeichnet hat, musste vor der Krise kapitulieren - soll ich dem Flaggschiff meiner Jugendträume folgen? "FIGVAM" ist das Zelt der Indianer. Ich bin freigesetzt und eingebunden, ich bin jung und will nach oben... Go seishô arigatô gozaimashita. [officehours] => [room] => [building] => [department] => [joined] => [address2] => [resigned] => [groupselection] => 0 [agreement] => [publications_de] => [publications_en] => [member_pages] => [avatar] => media/avatars/member_92.jpg [description] => [workscope] => ) ) ) [tender] => Array ( [label] => Ausschreibung des Projekts [type] => select [raw] => 1 [value] => 2009 Schichten der Erinnerung [ref] => Array ( [1] => Array ( [id] => 1 [pid] => 9 [sorting] => 128 [tstamp] => 1333437516 [title_de] => 2009 Schichten der Erinnerung [alias] => schichten-der-erinnerung [description_de] =>Im Förderzeitraum 2009 war die Geschichtswerkstatt Europa dem Schwerpunkt "Schichten der Erinnerung" gewidmet. 28 internationale Teams analysierten, wie heute in Europa an mehrfache Gewalterfahrungen erinnert wird. Sie analysierten in ihren Projekten, wie sich in Dörfern, Städten und Regionen Erinnerungen an Gewalt, Widerstand, Opposition, Zivilcourage und Solidarität im 20. Jahrhundert überlagern.
Weitere Fragen lauteten: Wie kristallisieren sich diese Erinnerungen in Museen, Denkmälern und an anderen Orten? Wie werden Erinnerungsmuster von Generation zu Generation in unterschiedlichen Kulturen geprägt? Wie verändert sich die Vermittlung von Vergangenheit nach dem Ableben der Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs?
[image] => media/ausschreibungen/schichten-der-erinnerung-key.jpg [title_en] => 2009 Layers of remembrance [description_en] =>In 2009 Geschichtswerkstatt Europa was focussing on ´layers of remembrance´, 28 international teams were analysing the ways in which Europe today remembers its many conflicts. The projects investigated how memories of violence, resistance, opposition, civilian courage and solidarity in the 20th century are layered and overlapped in villages, towns and regions.
Further questions posed were: how are these memories embodied in museums, memorials and other sites? How are patterns of memory shaped and passed down from generation to generation in different cultures? As there are fewer surviving contemporary witnesses of the Second World War, how is the articulation of the past changing?
[preview] => [archive] => 1 [parentJumpTo] => 0 [parentLink] => Die Eigenschaften des Eintrags anschauen [parentUrl] => abgelaufenes-projekt-details/items/hinterland.html ) ) ) [pdf] => Array ( [label] => Methodenpapier [type] => file [raw] => media/projekte/Methodenpapier/Schichten_Hinterland.pdf [value] => [files] => Array ( [0] => media/projekte/Methodenpapier/Schichten_Hinterland.pdf ) [meta] => Array ( ) ) [blog] => Array ( [label] => Archiv des Blogs [type] => select [raw] => 15 [value] => Dokumentarfilm ‚Hinterland: 1+2+3‘ [ref] => Array ( [0] => Array ( [id] => 15 [tstamp] => 1321521507 [title] => Dokumentarfilm ‚Hinterland: 1+2+3‘ [jumpTo] => 123 [allowComments] => [notify] => notify_admin [template] => com_default [sortOrder] => ascending [perPage] => 0 [moderate] => [bbcode] => [requireLogin] => [disableCaptcha] => [protected] => [groups] => [makeFeed] => [format] => rss [language] => [source] => source_teaser [maxItems] => 25 [feedBase] => http://dev-typo.gwe.awicon-dresden.de/ [alias] => [description] => [dw_keywords] => [dw_description] => ) ) ) [title_de] => Array ( [label] => Name des Projekts, deutsch [type] => text [raw] => Dokumentarfilm ‚Hinterland: 1+2+3‘ [value] => Dokumentarfilm ‚Hinterland: 1+2+3‘ ) [title_en] => Array ( [label] => Name des Projekts, englisch [type] => text [raw] => Documentary film ‘Hinterland: 1+2+3’ [value] => Documentary film ‘Hinterland: 1+2+3’ ) [description_de] => Array ( [label] => Beschreibung des Projektes, deutsch [type] => longtext [raw] =>Im Dokumentarfilm ‚Hinterland: 1+ 2 + 3‘ werden die Schichten der Erinnerung an die Deportation und Repression der deutschen Minderheit in der UdSSR untersucht. Die Grundstruktur des Films wird bestimmt durch drei Episoden mit je einer Hauptfigur: 1) Ein junger Spätaussiedler reist aus Deutschland zu seinem Geburtsort nach Kasachstan. 2) Ein deutschstämmiger Zeitzeuge, der heute im Heimatort des jungen Aussiedlers lebt, erinnert sich an die Zeit der eigenen Deportation und Internierung in Kasachstan. 3) Ein zweiter, russischer Zeitzeuge (aus dem Geburtsort des kasachischen Zeitzeugen), erzählt vom Überlebenskampf im Zweiten Weltkrieg und erinnert sich an die Zeit seiner Ansiedlung im Gebiet der ehemaligen „Autonomen Sowjetrepublik der Wolgadeutschen“ (1924-1941). Als historische Schauplätze stehen zwei Regionen im Mittelpunkt: Saratow (ehem. russische Wolgarepublik) als Ort der Deportation der deutschstämmigen Bevölkerung sowie das Umland der Stadt Karaganda in Kasachstan als Ort von Internierung. Hauptmittel unserer Arbeit sind ausführliche biographische Interviews, Erkundung der Lebenswelt der Hauptfiguren und visuelle Erkundung der ‚Spuren der Geschichte‘ an Herkunfts- und Lebensorten der Protagonisten.
Interflugs
Universität der Künste, Berlin
Johann Müller
wanja-m[at]web.de
http://www.interflugs.de/
Staatliches Museum zum Gedenken
an die Opfer politischer Repressionen,
Karaganda
Zhandos Aitymov
zhakee[at]yahoo.de
Im Dokumentarfilm ‚Hinterland: 1+ 2 + 3‘ werden die Schichten der Erinnerung an die Deportation und Repression der deutschen Minderheit in der UdSSR untersucht. Die Grundstruktur des Films wird bestimmt durch drei Episoden mit je einer Hauptfigur: 1) Ein junger Spätaussiedler reist aus Deutschland zu seinem Geburtsort nach Kasachstan. 2) Ein deutschstämmiger Zeitzeuge, der heute im Heimatort des jungen Aussiedlers lebt, erinnert sich an die Zeit der eigenen Deportation und Internierung in Kasachstan. 3) Ein zweiter, russischer Zeitzeuge (aus dem Geburtsort des kasachischen Zeitzeugen), erzählt vom Überlebenskampf im Zweiten Weltkrieg und erinnert sich an die Zeit seiner Ansiedlung im Gebiet der ehemaligen „Autonomen Sowjetrepublik der Wolgadeutschen“ (1924-1941). Als historische Schauplätze stehen zwei Regionen im Mittelpunkt: Saratow (ehem. russische Wolgarepublik) als Ort der Deportation der deutschstämmigen Bevölkerung sowie das Umland der Stadt Karaganda in Kasachstan als Ort von Internierung. Hauptmittel unserer Arbeit sind ausführliche biographische Interviews, Erkundung der Lebenswelt der Hauptfiguren und visuelle Erkundung der ‚Spuren der Geschichte‘ an Herkunfts- und Lebensorten der Protagonisten.
Interflugs
Universität der Künste, Berlin
Johann Müller
wanja-m[at]web.de
http://www.interflugs.de/
Staatliches Museum zum Gedenken
an die Opfer politischer Repressionen,
Karaganda
Zhandos Aitymov
zhakee[at]yahoo.de
The documentary film ‘Hinterland: 1+2+3’ investigates the layers of rerembrance around the deportation and repression of the German minority in the USSR. The film is structured around three episodes, each with a main figure: 1) A young ethnic German repatriate travels from Germany to his his birthplace in Kazakhstan. 2) A contemporary witness of German descent, who now lives in the home town of the young emigrant, recalls his own deportation and internment in Kazakhstan. 3) A second, Russian contemporary witness from the birthplace of the Kazakh contemporary witness talks about his struggle for survival in WWII and recalls settling in the area of the former „Autonomous Soviet Republic of the Volga Germans“ (1924-41). Two regions are central to these historical scenes: Saratov (former Russian Volga Republic), from which the population of German origin was deported, and the area around the town of Karaganda in Kazakhstan, the site of internment. The main methods used are extensive biographical interviews, research into the social realities of the main figures and visual research into the „traces of history’ at the protagonists“ places of origin and residence.
Interflugs
University of the Arts, Berlin
Johann Müller
wanja-m[at]web.de
http://www.interflugs.de/
State Museum for the Remembrance of
Victims of Political Repression, Karaganda
Zhandos Aitymov
zhakee[at]yahoo.de
[value] =>
The documentary film ‘Hinterland: 1+2+3’ investigates the layers of rerembrance around the deportation and repression of the German minority in the USSR. The film is structured around three episodes, each with a main figure: 1) A young ethnic German repatriate travels from Germany to his his birthplace in Kazakhstan. 2) A contemporary witness of German descent, who now lives in the home town of the young emigrant, recalls his own deportation and internment in Kazakhstan. 3) A second, Russian contemporary witness from the birthplace of the Kazakh contemporary witness talks about his struggle for survival in WWII and recalls settling in the area of the former „Autonomous Soviet Republic of the Volga Germans“ (1924-41). Two regions are central to these historical scenes: Saratov (former Russian Volga Republic), from which the population of German origin was deported, and the area around the town of Karaganda in Kazakhstan, the site of internment. The main methods used are extensive biographical interviews, research into the social realities of the main figures and visual research into the „traces of history’ at the protagonists“ places of origin and residence.
Interflugs
University of the Arts, Berlin
Johann Müller
wanja-m[at]web.de
http://www.interflugs.de/
State Museum for the Remembrance of
Victims of Political Repression, Karaganda
Zhandos Aitymov
zhakee[at]yahoo.de
) [custom_title_de] => Array ( [label] => optionaler Title (deutsch) [type] => text [raw] => [value] => ) [custom_title_en] => Array ( [label] => optionaler Title (englisch) [type] => text [raw] => [value] => ) [mentors] => Array ( [label] => Mentoren [type] => tags [raw] => [value] => ) ) ) ) )
Im Dokumentarfilm ‚Hinterland: 1+ 2 + 3‘ werden die Schichten der Erinnerung an die Deportation und Repression der deutschen Minderheit in der UdSSR untersucht. Die Grundstruktur des Films wird bestimmt durch drei Episoden mit je einer Hauptfigur: 1) Ein junger Spätaussiedler reist aus Deutschland zu seinem Geburtsort nach Kasachstan. 2) Ein deutschstämmiger Zeitzeuge, der heute im Heimatort des jungen Aussiedlers lebt, erinnert sich an die Zeit der eigenen Deportation und Internierung in Kasachstan. 3) Ein zweiter, russischer Zeitzeuge (aus dem Geburtsort des kasachischen Zeitzeugen), erzählt vom Überlebenskampf im Zweiten Weltkrieg und erinnert sich an die Zeit seiner Ansiedlung im Gebiet der ehemaligen „Autonomen Sowjetrepublik der Wolgadeutschen“ (1924-1941). Als historische Schauplätze stehen zwei Regionen im Mittelpunkt: Saratow (ehem. russische Wolgarepublik) als Ort der Deportation der deutschstämmigen Bevölkerung sowie das Umland der Stadt Karaganda in Kasachstan als Ort von Internierung. Hauptmittel unserer Arbeit sind ausführliche biographische Interviews, Erkundung der Lebenswelt der Hauptfiguren und visuelle Erkundung der ‚Spuren der Geschichte‘ an Herkunfts- und Lebensorten der Protagonisten.
Interflugs
Universität der Künste, Berlin
Johann Müller
wanja-m[at]web.de
http://www.interflugs.de/
Staatliches Museum zum Gedenken
an die Opfer politischer Repressionen,
Karaganda
Zhandos Aitymov
zhakee[at]yahoo.de